AlexandertechnikPräsent in Kontakt gehen„Wenn ihr aufhört das Falsche zu tun, geschieht das Richtige von selbst.“ F.M.Alexander
Alexandertechnik versteht sich als Methode für erfahrungsorientiertes Lernen zur Freisetzung und Entwicklung der eigenen Potenziale. Alexandertechnik vermittelt ein praktisches Wissen über die Prinzipien der Bewegung, Koordination und Wahrnehmung und lehrt überflüssige Anspannung in Aufmerksamkeit und Leichtigkeit zu verwandeln.
Getanzte Musik
Tango tanzen bedeutet in Kontakt gehen - mit sich, dem Tanzpartner und der Musik. Die Tangoschritte entstehen aus der Bewegung eines durchlässigen und vernetzten Körpers; Kopf, Rumpf, Arme und Beine stehen in Kommunikation und bewegen sich gemeinsam. In der aus dem Kontakt entstehenden Umarmung verbinden sich die natürlichen Bewegungen der Tanzpartner mit der Tango-Technik; nun kann die "Musik getanzt" werden. Neue Erfahrungen statt KorrekturFür die Selbstwahrnehmung ist es hilfreich die Bauweise des eigenen Körpers zu kennen; z.B. herauszufinden, "Wo und wie bewegt sich das Bein?" Es ist gut, die eigenen Bewegungsgewohnheiten und Denkmuster zu erfahren, die im Alltag kompensiert werden, aber beim Tanzen Fortschritte verzögern.
Bei den folgenden Fragen bietet die Alexandertechnik Hilfestellung:
- Wie kann ich den Kontakt zu mir selber und dem Tanzpartner fühlen lernen?
- Wie kann ich Anstrengung und Druck in nützliche Energie umwandeln?
- Wie kann ich meine Achse stabilisieren und meine Bewegungsmöglichkeiten variieren und erweitern?
Unser Körper ist darauf ausgerichtet uns Bewegung in Harmonie und Anmut zu ermöglichen. Oft stören wir dieses Potenzial ohne uns dessen bewusst zu sein. Lange eingeübte Bewegungsmuster lassen sich meist nicht sofort verändern. Das Verlernen alter Gewohnheiten braucht Zeit. Die LehrerInnen der Alexandertechnik begleiten den Prozess der Körperwahrnehmung und des Lernens von neuen Bewegungsformen. Durch Berührung mit den Händen vermitteln sie neue, deutliche kinästhetische Erfahrungen.
Die TänzerInnen finden die Unterstützung im eigenen Körper und erweitern ihre bisher gewohnten Bewegungs- und Ausdrucksmöglichkeiten.
... Tangotanzen kann immer noch schöner werden. © Christine Träger
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